Mittwoch, 21. Dezember 2011

Natürliche Hilfe bei Blaseninkontinenz



Blasenschwäche ist schon lange kein Thema mehr, das nur ältere Menschen betrifft. Auch viele jüngere Frauen  leiden zum Beispiel nach der Geburt eines Kindes unter einer mehr oder minder stark ausgeprägten Blasenschwäche. Die Ursachen liegen jedoch sowohl bei jüngeren Frauen als auch bei Frauen nach den Wechseljahren darin begründet, dass das Bindegewebe schwächer geworden ist und der Urin nicht mehr gut gehalten werden kann. Da viele Frauen sich für ihr Leiden schämen und es als hygienisches und nicht medizinisches Problem betrachten, gehört die Blaseninkontinenz zu den am seltensten behandelten Erkrankungen in der Medizin.

Die meisten betroffenen Frauen bemerken ihre schwache Blase zunächst an einer ungewollten Urinausscheidung während des Lachens, Niesens, Hustens oder Hebens von schweren Gegenständen. Häufig wird im Laufe des Tages die Toilette aufgesucht und auch nächtliches ungewolltes Wasserlassen kann auftreten. Spezielle Bettauflagen, die den Urin gewissenhaft aufsaugen sind recht günstig erhältlich und können zumindest in diesem Fall ein wenig Abhilfe schaffen.

Besonders beliebt, um einer Blaseninkontinenz entgegen zu wirken sind diverse pflanzliche Mittel, wie sie etwa in bestimmten Blasentees vorhanden sind. Bewährt haben sich vor allem Tees aus Bärentraubenblättern oder Goldrutenkraut. Bei einer leichten Blasenentzündung helfen bereits Preiselbeer- und Cranberrysäfte. Auch Kürbissamenextrakt zeigt bei der Behandlung von Blasenschwäche eine äußerst positive Wirkung. Zusätzlich sollten betroffene Frauen mindestens 2-3 Liter Wasser am Tag trinken. Ein weiteres natürliches Mittel zur Behandlung einer schwachen Blase ist das Beckenbodentraining, bei dem die Muskulatur, die den Urin zurückhalten soll, gestärkt wird. Dieses Training gehört zum Beispiel nach einer Schwangerschaft schon zu den Standardinhalten der nachsorgenden Rückbildungsgymnastik für frisch gebackene Mütter.

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